Der Verlag

Norddeutsch mit Ausflügen

Der Kadera-Verlag gehört nicht zu den »Großen«, aber – nichts ist unmöglich – Sie können bei uns Autorinnen und Autoren entdecken, die ihre Bestseller noch vor sich haben... Jede Buchhandlung kann unsere Bücher für Sie bestellen – oft über Nacht, und manchmal stehen sie sogar im Regal. Auch wir geben uns Mühe: Unser KADERA-SHOP hat täglich 24 Stunden geöffnet. Wir liefern Ihren Lesewunsch schnell und versandkostenfrei (ab 12,- €) direkt ab Verlag an Ihr Zuhause.

Wie der Verlag entstand? Aus Ungeduld. Als Journalist half ich Luisa Natiwi, ihren Lebensweg aus dem Nomadenvolk in die weiße westliche Welt aufzuschreiben. Dann suchten wir einen Verlag. Wir freuten uns über das Interesse – und staunten über die lange Zeit, die es dauern sollte, bis aus dem Manuskript »vielleicht« ein Buch wird. Denn »aktuelle Themen haben Vorfahrt«. Wir waren ungeduldig. Und so entstand der Kadera-Verlag – und der biografische Roman »Rote Erde – weißes Gras« musste keine Vorfahrtsregeln mehr beachten. Ein Büchlein mit afrikanischen Märchen hatten wir vorausgeschickt. Luisa Natiwi tourt inzwischen mit den Märchen durch Büchereien und Schulen und erzählt vor Erwachsenen manchmal bis tief in die Nacht aus dem Leben in Uganda, wo sie eine »Lebens-Lern-Schule« unterstützt. Das Buch läuft inzwischen in zweiter Hardcover-Ausgabe und ist auch in 3-teiliger E-Book-Version zu haben. In Afrika-Fakultäten wird es gern als Fachbuch verwendet. – Andere Bücher haben andere Geschichten und sind immer wieder ein Beispiel dafür, dass Bücher nicht nur bedrucktes Papier sind und ein kleiner Verlag nicht nur ein Unternehmen, das bedrucktes Papier verkauft.

Dass der Kadera-Verlag ein norddeutsches Image hat, ist nicht nur geografisch bedingt. Mit einem Bündel Kurzgeschichten aus Hamburg und Schleswig-Holstein gelangen uns wechselnde Perspektiven in die regionale »Land und Leute«-Welt, die z.B. Peter Jäger gern mit seinen verdeckt pädagogischen Engelmärchen überfliegt. – Krimis unterschiedlicher Härtegrade (»Morderstedt« sogar eher lustig) kamen hinzu. – In Zusammenarbeit mit der »Erinnerungswerkstatt« lebt die Vergangenheit auf. – Da wir im echten Norden zu Hause sind, gehört auch eine Prise Plattdeutsch ins Angebot. – Manchmal nenne ich Kadera einen »Tante-Emma-Verlag«. Weil sich unsere rund drei Dutzend Bücher nicht immer in Standard-Rubriken sortieren lassen oder gar in mehrere Kategorien passen. »Typisch norddeutsch« ist einfach für Helgoland; für Plattdeutsch sowieso; Tine Wittler hat in Hamburg ihre Parallelwelt-Bar; Luisa Natiwi bekommt in Hamburg manchmal Heimweh nach Afrika und in Uganda nach Alster und Elbe; dort ist der Hafen das »Tor zur Welt« – und es ist »typisch norddeutsch«, dieses Tor gern und oft als Eingang und Ausgang zu benutzen.

Herzlichen Dank, dass Sie sich für unsere Bücher interessieren – und für die, die sie geschrieben haben. Wir freuen uns über Resonanz aus dem Leserkreis. Nutzen Sie dazu gern unseren e-Mail-Kontakt oder bewerten Sie ein gelesenes Buch in unserem Shop.              

Günther Döscher

 

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