Luisa Natiwi wurde 1952 in Uganda/Karamoja als Nomadenkind geboren. Missionare pflegten sie gesund, als sie am Biss einer Hyäne zugrunde zu gehen drohte. Sie wurde die erste Lehrerin der Karamojong und fast auch eine der Frauen von Idi Amin. Auch dem konnte sie entkommen. Ihr abenteuerliches Leben beschreibt sie im Buch »Rote Erde – weißes Gras«. –> LESEPROBE

Lass dir was vom Rad erzählen»Das Fahrrad ist ein echter Kumpel«, sagt Ulli Krause. Er lässt die Drahtesel in kleinen Geschichten aus ihrem mobilen Leben erzählen. Zwischendurch gibt's Tipps rund ums Radfahren: die richtige Größe, beste Pflege, Gesundheitswert, Erster Hilfe … und Verkehrsregeln bis zum Bußgeldkatalog für Radler. Selbst Gewohnheitsradler erfahren noch etwas Neues. Autor Ulli Krause gönnte sich zum 80. Geburtstag ein E-Bike. »Es bleibt dabei: Ich strampel mir auch als Oldie 5000 km im Jahr ab. Das wird jetzt etwas leichter, aber die Beine bleiben in Bewegung.«Ulli Krause

Ulli Krause inspirierte auch von Rad-aktive Kadera-Kollegen: Peter Jäger hatte spontan ein paar Rad-Geschichten und Rainer Neumann ist mit Rad-affinen Fotos dabei. Im Quickborner Himmelmoor zeigen sie mit der Torfbahn, dass sie etwas von »Anschub« verstehen. 
Rainer Neumann und Peter Jäger im HimmelmoorIhre aktuellen Bücher mit Link zum Kadera-Shop: Rainer Neumann Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht. und von Peter Jäger: Die Sehnsucht des Puppenspielers


... und so setzte es sich fort – endlich wieder eine Lesung in der Stadtbücherei Quickborn. Die Akteure im Bild: Autor Peter Jäger, Büchereileiterin Kristina Preiß, Rainer Neumann und für den musikalischen Rahmen Lorenz Jensen (Trompete und "Faust"-Rezitation) mit Sohn Kilian (Klavier). 30 Besucher durften sich unter Corona-Hygieneregeln daran erfreuen.

ABC-Spiel
Home-Schooling ab 5
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Blättern Sie doch einmal in unsere neue > LESEPROBE

22 Autorinnen haben GeschichtenSchreiben als Hobby
Zwei Schreibgruppen treffen sich, um sich im Schreiben zu üben. Vorgegebene Themen sind der Start in die Erinnerungen oder in die eigene Phantasiewelt. Dann wird am Text gefeilt. Es ist in erster Linie ein Schreiben für sich selbst. Doch wenn man es erzählen kann, hören auch andere gerne zu – oder lesen es ... Hier ist eine bunte Auswahl, die auch Anregung ist. Adelheid Liepelt, zertifiziert für Poesie- und Bibliotherapie, gibt dazu einen Einblick in das kreative Schreiben und deren Wirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit. > Ins Buch geblättert

3 TitelZeitzeugen berichten
In der Erinnerungswerkstatt Norderstedt treffen sich regelmäßig Senioren, die vergangene Zeiten mit ihrem eigenem Erleben für künftige Generationen lebendig erhalten. Norderstedt ist Treffpunkt, die Geschichten kommen jedoch meist aus ferneren Regionen und fremden Ländern. Kriegszeiten, Flucht, Familienschicksale, aber auch freudige Zufälle und mitmenschliche Begegnungen sind die Themen, aus denen die wahren Geschichten entstehen. Anlässlich der Jubiläumsjahres »50 Jahre Norderstedt« berichten die Erinnerungs-Autoren unter dem Motto »Vertell mal wat« über ihre »Werkstatt«-Arbeit, aus der bisher drei Bücher im Kadera-Verlag erschienen (Leseproben mit Klick ins Bild). Gern nimmt die offene Gruppe weitere Mitglieder auf. Die Termine, jeweils um 15:00 Uhr: Donnerstag 07.05.2020 in der Garstedter Bücherei am Herold-Center; Donnerstag 29.10.2020 im Kirchencafé Falkenberg; Sonntag 15.11.2020 im Gasthof Stubbe in Glashütte.

Titel EinmachEngel VRMord in der Marsch
Familiendrama. Ein Metzger metzelt seine Frau und ihren Geliebten dahin. So nimmt es die Polizei jedenfalls an. Die Schlachtersfrau ist Veganerin … das kann ja nicht gut gehen! Ihr Geliebter ein Tierschützer. Alles klar? – Nikola Anne Mehlhorn hat aus unterschiedlichen Ernährungsvorlieben eine anspruchsvolle Erotik-Moritat verfasst. Ein literarisches Meisterwerk von enormer Dichte. Als Leser muss man nicht Vegetarier sein. Die »Allesfresser« erfahren Artenschutz. Guten Appetit bei unserer LESEPROBE

Das bucht man nicht im Reisebüro. – Es sind die Winkel unserer Erde, in denen nur die Natur das Sagen hat, von denen einen ganz besondere Faszination ausgeht. Das Eis der Pole, die scheinbare Unendlichkeit der Wüste oder des Meeres – und trotzdem Lebensräume abseits der Zivilisation. Das ist es, was Wolf-Ulrich Cropp anzieht, er ist ein Reisender aus Neugier, besser gesagt ein Abenteurer. Er hat sich diese Leidenschaft zur Profession gemacht und präsentiert uns seine Berichte – auch um zu erinnern, dass die Welt mehr ist als Stadt-Land-Fluss. – 15 Reiseabenteuer, mit Farbfotos.
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CoverEin Visionär der Seefahrt – 1848 gründet Eduard Crüsemann in Bremen seine Reederei & Handels-Compagnie. Zehn Jahre später ist er Gründungsdirektor des Norddeutschen Lloyd – aus heutiger Sicht eine Wurzel der HAPAG-LLOYD AG. Crüsemanns Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts: Postkutschen und Segelschiffe werden durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt. Auswanderer suchen ihr Glück an fernen Ufern. Aufbruchs in eine technisierte Welt. Kontinente verbinden sich über die Meere. Und auch die Geburtsstunde der Kreuzfahrten.
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SchalttagskindWas wäre wenn…? Nehmen wir einmal an, ein 4jähriger Junge hätte nachts auf der TITANIC mit seinen Adleraugen den Eisberg entdeckt und laut geschrien: »Mamma! Da vorn ist ein Eisberg!« Und der Dampfer kriegte die Kurve und schippert unsinkbar nach New York. So war es ja vorgesehen. Alles andere war tragischer Zufall. Oliver Driesen hat in seinem Roman »Schalttagskind« nachempfunden, wie sich die Ereignisse der Weltgeschichte verändert hätten, wenn alles nur ein wenig anders gekommen wäre. Der Zufall ist ein mächtiges Schicksals-Werkzeug.
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Johann Sebastian Bach in Lübeck – im Jahr 1705 – und ein Lübecker Bürger von heute ist dabei. Er hat ein altes Haus geerbt, das förmlich an einem Rest der Stadtmauer klebt, kaltes leeres Gemäuer. In einem Zimmer aber steht ein seltsames Klavier. Ein Klavierbauer taucht auf und erklärt ihm den Zauber: Spielt man eine Melodie darauf, nimmt es den Pianisten mit in die Zeit, in der das Stück komponiert wurde. Ein Notenblatt liegt bereit: J.S. Bachs Capricio über die Abreise eines sehr beliebten Bruders. Dieter Bührig inszeniert eine Zeitreise in das historische Lübeck.
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»Die Hexen müssen brennen!« Im Sommer 1644 kommt Hexenkommissar Petrus Witte nach Kiel, um das Land von Hexen zu befreien. Kiel ist ausgelaugt vom Krieg gegen Schweden. Kaiserliche Truppen sollen helfen. Doch die hinterließen schon auf ihrem Weg einen Streifen zerstörter Dörfer. Es ist der 30-jährige Krieg im 26. Jahr. Wer ist Freund, wer ist Feind? Frieden gibt es erst, wenn die Hexen verbrannt sind. Die Magd Maiken Harder hat sich dem Drängen eines grobschlächtigen Bauern verweigert. Er rächt sich, erklärt sie zur Hexe. Es kommt zum Prozess ...

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Die Vespa als Zeitmaschine. Onkel Micha hat immer originelle Ideen. Diesmal nicht: Er lädt Tim zum 17. Geburtstag zu Ferienurlaub auf dem Lande ein. Nix los, kein Netz, alles retro. Die letzten Kilometer fahren sie auf Michas Vespa und erreichen einen Bauernhof, auf dem sich eine Musiker-WG einquartiert hat. Es dauert etwas, bis Tim bemerkt, die stillstehende Zeit ist real – sie sind ins Jahr 1975 gefahren. Andreas Tietjen hat in seinem Roman Erinnerungen mit Fantasie gemixt. Alles drin: Rock-Festival, Kunstschatz, ein ungeklärter Todesfall, das Zeit-Risiko – und eine Lovestory. Und doch spannend!
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Tod in den Uthlanden – Sylt-Krimi mit mystischer Zeitreise»Das ist ein versuchter Mord!« Kommissar Fritz erkennt es sofort. Die Frau im Watt ist ohne Besinnung. Stürmische Nacht, kurz vor der Flut. Hans Clausen ist mit dem Hund raus, der entdeckte sie. Ein Schlag auf den Hinterkopf hat sie ins Koma geschickt. Julia Petersen ist neu auf Sylt. Mit unverhofftem Reichtum wollte sie ihre Kunstleidenschaft ausleben und gründet eine Waisenhaus an der Ostsee. Das Kripo-Team hat viel zu recherchieren; der Kreis der Verdächtigen wächst. – Währenddessen brennt ihr Hirn. Die Vergangenheit der Nordseeküste hat sie eingefangen. Anno 1362, die Marcellusflut. 

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Pandemie X  28.08.2021

Ja, ich bin geimpft. Kategorie G2. Und habe den Nachweis auf dem Smartphone – und wo es geht, checke ich mich über die Luca-App ein (vergesse manchmal das Auschecken). Und schön, dass wir tatsächlich mal wieder eine Lesung hatten. Mit telefonischer Anmeldung und höchstens 30 Personen, mit Name, Adresse und Telefon registriert. Maskenzwang auf allen Wegen durch die Bücherei. "Darf auf dem Platz abgenommen werden, wir haben die Stühle extra im Zwei-Meter-Abstand aufgestellt", wird als Lockerung angesagt. Um Verständnis wird gebeten, dass es keine Pause gibt. Wer etwas trinken möchte, möge es bitte mit an den Platz nehmen, um Gruppenbildung zu vermeiden. Die Besucher sind dankbar, dass die Fenster während der Lesung von "Offen" auf "Kipp" gestellt werden. Ausgerechnet das Wetter hält die Erderwärmung an diesem Tag nicht ein. 60 Minuten lang ist es so auszuhalten. Länger darf ja nicht. Endlich wieder etwas Kultur! Gesundheitsminister Spahn nannte die gegenwärtige Situation die "Pandemie der Ungeimpften". Knapp 40% sind noch nach. Bitte gönnt euch diesen Pieks! Damit bald wieder alles wie früher wird – und auch ihr gesund bleibt.

 Eine schöne Zeit! – Günther Döscher 

Liebe höret nimmer auf Und darum ging es: »Die Liebe höret nimmer auf!«, sagt Apostel Paulus im Hohen Lied der Liebe. Und so ist es. »Die Sehnsucht des Puppenspielers« gilt der 18 Jahre jüngeren Kita-Erzieherin Lilo. Verbindend sind die Kinder – sie lieben das Kasperspiel des Puppenspielers Michael. Lilo geht ihm gern zur Hand, gemeinsam nehmen sie sich gern in den Arm. Doch da sind »die Anderen«, die meinen: »Das passt nicht!« Es kommen Zweifel, Abwägungen mit Beruf und Karriere, Probleme in der Familie. – Typisch Peter Jäger: Bei ihm geht es über die Kerngeschichte hinaus. Rechts und links passiert schließlich auch noch etwas. Und plötzlich gehört es dazu. Wie im richtigen Leben. – Dazu passt das zweite Buch: »Herzklopfen im Herbst«. Der Untertitel verrät, dass die Jahreszeit doppeldeutig ist: Lebenslust zählt nicht die Jahre! Henriette will nicht im Omasessel auf ihr Lebensende warten. Sie ergreift die Initiative und entdeckt, dass es für die Liebe nie zu spät ist. Herz und Schmerz liegen oft dicht beieinander. Sie merkt es, wenn sie ihren dementen Bruder besucht, der sie ebenso braucht, wie ihr neuer Lebenspartner Ole. – Wie der Autor auf solche Geschichten kommt? »Ich bin ja selbst in der Oberliga der Senioren. Auch mein Leben war keine gerade Linie. Vor kurzer Zeit gestand ihm eine Seniorin mit glücklichen Augen: »Ich hab' es wie in Ihrem Buch gemacht!« Für die Liebe ist es nie zu spät. – Damit sind wir wieder bei Paulus ... 
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Alltagsgeschichten von nebenan und unterwegsRainer Neumann ist Reisebürokaufmann, das macht seine Geschichten so global – und weil er einen Sinn für Menschlichkeiten und unwiederbringliche Momente hat, sind sie doch so nah, als wäre man direkt dabei. Das macht das Buch zu einem Allzweck-Geschenkbuch, das gute Laune erzeugt. Das übrigens auch in zwei Hamburger Sozialeinrichtungen, die vom Autoren-Honorar profitieren. Rainer Neumann schreibt aus Lust und Freude, Obdachlosen zu einer heißen Suppe zu verhelfen. (Mehr Info und Shop mit Klick ins Bild.) 

Unser Fels in der Brandung – Helgoland war britisch, als Hoffmann von Fallersleben dort am 26. August 1841 »Dass Lied der Deutschen« schrieb, der Text unserer Hymne. Reimer Boy Eilers verbrachte seine Kindheit auf der Nordsee-Insel. Sie formte seinen Charakter und seine Sehnsucht nach Weite, die immer wieder zurückführt zur überschaubaren Gemeinschaft in Wind und Wellen. In rund 30 Geschichten erzählt er von Menschen und Brauchtum auf der Insel und ihrem Missbrauch zu militärischen Zwecken und letztlich als unzerstörbares Bombardementsziel.
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Kochen an Bord

Seeluft-TitelAuf der »Grey Pearl« haben Redakteure des Magazins »Yacht« sich überzeugt – es geht auch bei Schräglage unter Segeln, etwas auf die Teller der Crew zu bringen. Fischfilet mit Bratkartoffeln und Senfsoße, herzhaft würzige Gemüsepfanne mit Putenstreifen, Banane mit Ei-Mandel-Hülle auf Reis mit Currysoße – alles sehr lecker! Das werden Tipps für die nächste Segelsaison. Im Buch Seeluft macht hungrig gibt es neben zahlreichen einfachen Rezepten auch Geschichten, wie man sie an nordischen Küsten und auf Kanälen erleben kann und Törn-Tipps, die immer wieder Freude machen. > LESEPROBE

Schleswig-Holstein

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Manchmal hat Gundolf Hansen die Orte des Geschehens verschleiert. Es soll ja nicht zu Schludereien kommen. Sind ja auch keine Tatsachenberichte. Aber wie sagte schon Erich Kästner: Wahr ist eine Geschichte dann, wenn es so hätte geschehen können. Der Brunswarder See ist auf keiner Schleswig-Holstein-Karte verzeichnet – und doch ... Im Buch geht es um Liebe an und zwischen Nord- und Ostsee. Elf Beziehungs-Geschichten von Sylt bis Fehmarn und dazwischen. Was das mit dem Springen zu tun hat – tja, anders kommst du nicht an Land, nicht übern Graben und nicht aus dem Schlamassel. Das Buch gehört quer ins Bücherbord – um bewusst zu machen: Manchmal hilft nur ein kühner Sprung ... -> LESEPROBE

Fußball im Knast? Ja, zur Resozialisierung. 1980 ein Ehrenamts-Job im humanen Strafvollzug. Als Dipl. Sozialpädagoge und Fußballtrainer mit B-Lizenz hatte Gerhard Mewes beste Voraussetzungen. 37 Jahre lang hat er es gemacht. Als »einer von draußen« wurde er Vertrauter von Mördern und Gewalttätern. Sein Gerätewart war ein Doppelmörder. Vor und nach dem Training erzählte er aus seinem gescheiterten Leben: Schäfer in der DDR, Flucht in den Westen, gejagt von der Stasi, durch Justizgerangel frei – und wieder drin in der JVA Hamburg … immer noch.
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Shutdown für den Starclub – das war Silvester 1969/70 auf St. Pauli und ganz anders als der Corona-Lockdown von 2020. Ingrid Weißmann war damals Polizistin, stationiert in der Davidwache auf Hamburgs sündiger Meile. Inspiriert von ihrem polizeilichen Leben und dem Wandel des Vergnügungsviertels zum Centrum für Sex, Drogen und der damit verbundenen Kriminalität, schrieb sie einen Milieu-Krimi über die Zeit vor 50 Jahren. Anlass dazu: Während auf St. Pauli ein Stern erlosch, ging im Norden Hamburgs ein neuer auf – Norderstedt, wo sie zu Hause ist. 
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