Hellblau!  06.04.2018

Was für eine herrliche Farbe, wenn sie sich über uns ausbreitet. Es ist etwas dran: Es muss doch Frühling werden! Jetzt müssen wir nicht mehr vom »Lesewetter« sprechen, um dem Dauerregen eine positive Note zu geben. Jetzt kommt Lust auf, im Liegestuhl zu liegen, in die Sonne zu blinzeln, den Urlaub vorausträumen. Raus mit uns! »Begegnung im Riesengebirge« wurde gekauft, »Seeluft macht hungrig« geht an Bord der Freizeit-Segler. »Helgoland« wird aktuell und »Wittensee« klingt sommerlich. Die »Schutzengel« summen mit den ersten neugierigen Bienen. Der Büchermarkt sonnt sich im Ostergeschäft. Wem zu den Eiern noch Lektüre fehlte – surfen Sie doch mal durch unser Angebot. Auch unser neuestes Buch – »Prinz Arschloch« – ist nach der Leipziger Buchmesse nun im Buchhandel angekommen. Nebenan können Sie auf einen Pressebericht klicken.

Günther Döscher

Weißt du noch?

Cover Dennoch haben wir gelacht [9783944459295 (2).jpg,908 KB]

Erinnerungen können sich auf wundersame Weise vermehren! »Dennoch haben wir gelacht...« 20 Zeitzeugen haben notiert, was sie in Dörfern und Städten, im Norden und Süden Deutschlands, im Ruhrpott, in Russland und Argentinien erlebten. Ihr »Damals« umfasst den Zeitraum 1933–1955. Lange schwiegen sie, weil es niemand wissen wollte. Die Zeit ist reif. Ein Buch, das Erinnerungen präsentiert – und die eigenen weckt. Das ist oft das Wichtigste daran.

Einer geht noch

TineWittler

Winter ist Bar-Saison. Tine Wittler – in ihrer Bar »Parallelwe.lt« gern mal selbst hinterm Tresen – mag diese Zeit. Der Sonne hatte sie einst den Namen »Gelbe Sau« verpasst, weil sie die Kunden aus der Bar lockte. Tine Wittler hat die Bar-Typen studiert, liebevoll bedichtet, mit Cocktail-Rezepten umrankt und in ein Buch gepackt. Marlies Schaper hat es schwungvoll illustriert. Mit »Tresenlyrik schlückchenweise« ist die »Lokalrunde« treffend erklärt – die richtige Lektüre für Leute, die nach einem Schnäpschen zum Philosophieren neigen … LESEPROBE

Pech und Pannen ...

Cover Prinz Arschloch... ach, wie schön, wenn man das alles nicht selbst erleben muss! Je nach Temperament verfolgt man Amelies missratenen Autokauf amüsiert oder mit purer Schadenfreude. Das vor allem, wenn der ätzende Macho unter weiblicher Finesse an Glanz verliert. Fast gemein, es brüllend komisch zu finden, wenn in logischer Abfolge zum fehlenden Glück noch Pech hinzukommt. Aber nein, es ist kein Kampf der Geschlechter: "Männer sind so – Frauen auch«, heißt es im Untertitel. – Die Potsdamer Autorin Katja Oelmann, die von Mai bis Dezember mit ihrer Event-Gastronomie unterwegs ist, hat einen hitverdächtigen Debütroman geschrieben. Hat da jemand »Mehr davon!« gerufen? > PRESSE > LESEPROBE


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Faszination oder Kulturschock?

No Prolem SirIndien! Da will ich unbedingt hin! – Indien? Alles, nur das nicht! – Für den Neugierigen ein Ort der Sehnsucht. Für verwöhnte Touristen ein Kulturschock. Wer sich das Abenteuer zutraut, ist froh es zu überstehen – und ist er zu Hause, will er wieder hin. Und die Inder selbst? Jene, die dort sind, dort bleiben müssen? »No Problem, Sir!« Das ist der Satz, den Sven j. Olsson immer wieder hörte. Drei unterschiedliche Aufenthalte tauchten ihn immer wieder in ungewohnte Situationen. Indien ist Chaos – aber gefüllt mit Menschen, die in diesem Tohuwabohu ihren Ordnungssinn versteckt haben. Manchmal amüsiert es. Manchmal treibt es den Blutdruck in die Höhe. Oder kann man gar davon lernen? Alltagsgeschichten aus einer anderen Welt – dazu formatfüllende Bilder, die nicht nach Pracht und Schönheit suchen, sondern Indien zeigen, so wie es ist. Hier ist eine Leseprobe – und hier ein YouTube-Trailer – und hier können sie das ganze Buch erwerben: SHOP

 

Das war der 1. Fall

Der Tote im Yachthafen [9783944459264.jpg,104 KB]Sommer an der Ostsee. Für Autorin Frauke Mohr ist das Grömitz-Zeit. Dort auf dem Campingplatz entstand »Der Tote im Yachthafen«, während ihre Jungs Sandburgen bauten. Um einen Prachtbau im Naturschutzbereich geht es im Krimi. Irgendwie hat das Geld das Sagen – und schließlich noch eine Prise Gift. Bei jungen Lesern punktet Tim Bronkaus erster Fall der imaginären Neustädter Krimi im E-Book-Download – aber fragt ruhig mal im Buchhandel – oder hört zu, wenn Frauke Mohr daraus am Grömitzer Strand liest. Ganz nah am Original-Tatort.

Cooler Hafen-KrimiEbenholz-und-schwarze-Traenen [9783944459462-CoverRGB.jpg,134 KB]

Er dreht den Kopf zur Seite. Wie Gitterstäbe nehmen sich die Hände aus, die auf ihn zustoßen. »Don‘t«, stammelte er. »Please, no ...« – »Oh, doch ...«, flüsterte der Killer. Dr. Bill Paddy hört es schon nicht mehr. Er treibt mit den Eisschollen flussabwärts. – Das ist ein Fall für Ermittler Yakub Singer. Die Spur führt zur Tagung der Holz-Importeure – sieht nach einem Killer-Auftrag der Tropenholz-Mafia aus. Der Pulp-Fiction-Krimi im Hamburger Hafen-Milieu kommt schnell zur Sache – und schließlich knallt es auch in Berlin und Schleswig-Holstein. – Autor Reimer Boy Eilers ist Mitglied im Syndikat der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller. Im Kadera-Verlag erschien außerdem von ihm »Goethe, Glück und Helgoland« – Geschichten aus seiner Kindheits-Heimat. Die Nordsee-Insel hat eine besondere Winter-Saison: Die Helgoland-Düne ist die Kinderstube der Kegelrobben.

So lernen wir das ABC

Von Affe bis Zebra

Man muss nicht warten, bis man sechs ist. Kinder sind neugierig und haben sogar mit vier und fünf Jahren schon Spaß daran, sich mit den geheimen Zeichen zu befassen, in denen die Geschichten versteckt sind. Fenja und Leon lernen das ABC bei einem Zoo-Besuch. Spiel und Spaß für schlaue Kids.

Zeit der Schutzengel

Schutzengel in VenedigIch mag dies Bild aus Luigi Frizzos Liberia Acqua Alta in Venedig. Ist doch gerade Engel-Zeit! Und die Bienen und der Rest der Natur hoffen, dass es so noch eine Weile bleibt. In Peter Jägers Engel-Märchen geht es letzten Endes um die knallharte Notwendigkeit, mit der Umwelt sorgsam umzugehen – aber eben locker erzählt, und im Generationen verbindenen Miteinander. Mit Schul- und Hoffest und Tierpark-Besuch ist für viel Action gesorgt, um schließlich von fleißigen Bienen belohnt zu werden: »Flüssiges Gold für die Retter der Bienen«. Christel Kruse hat das Buch mit Witz und Charme illustriert. Mal hineinlesen? > LESEPROBE – Was man noch nebenher erzählen kann: Rainer Neumann war es, der das Foto in der Lagunen-Stadt schoss. Als Reise-Kaufmann kommt er viel rum und kann auch viel erzählen. Im Frühjahr wird ein Buch daraus.

Allein mit sich ...

WittenseeWittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für Xenia, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In der Stille der Natur lässt sie ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so zu "funktionieren", wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf der jungen Frau einfühlsam in wechselnden Perspektiven. – Eine tiefgreifende Rezension von Maren Schönfeld: Bitte anklicken!

 

 

 

 

 

 

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