Schluss jetzt…

Zuviel ist tödlich - Cover

Irgendwann ist der Punkt erreicht: Ein einziger Tropfen – und das Fass läuft über. Ein Wort zuviel – und der Mensch dreht durch. Er will seine Ruhe haben. Manchmal bekommt sie der andere. »Ruhe sanft« steht dann auf seinem Grabstein. Rena Brauné dringt mit ihren Geschichten in die Untiefen menschlicher Charakterfehler. Habgier, falsche Liebe, Eifersucht, Sehnsucht nach Anerkennung – da passierts dann schon mal. Es muss kein Blut fließen, es geht auch sauber. Wer Opfer und wer Täter ist? – Irgendwie Standpunktsache. > Buchinfo

Neuerscheinungen 2018Langeweile hatten wir nicht. Zehn Bücher im Jahr sind für den kleinen Kadera-Verlag ein ordentliches Stück Arbeit. Hat Spaß gebracht! Gehen wir die Titel mal durch:
So lernen wir das ABC – Spielend die Bedeutung der Buchstaben erlernen, mit 5 Jahren schon lesen können. Früh übt sich... ♦ Prinz Arschloch – Ja, auch 1000mal geflucht kann ein Happy End haben. Zum Lachen! ♦ CRÜSEMANN – Ein Visionär der Schifffahrt. 1848 in Bremen – die Welt im Aufbruch. ♦ Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht. – Die Welt ist voller komischer Geschichten. Hier sind 48 davon. ♦ Bienen, Blüten und ein Moor – Die Natur braucht Schutzengel. Dies Buch wirbt besonders bei der Jugend um Engagement. ♦ Zuviel ist tödlich – Geschichten von der Schattenseite – das sagt's schon. ♦ Texte aus der Schreibwerkstatt – Zwei Schreibgruppen mit ihren Themen – und einer unterhaltsamen Bilanz. ♦ Jenseits der Westwelt – Wo unsere Welt ganz anders ist. Die Leute auch. ♦ Ich hau ab! – Die junge DDR war zu eng für große Wünsche. ♦ Schwarzbrot mit Zucker – Zeitzeugen berichten aus der Nachkriegszeit. ♦ Insgesamt eine interessante Mischung – und wir freuen uns, dass so viele mit uns gleicher Meinung sind.

Plattdeutsch

Keine Angst vor Käptn Jerid [Jerid-Cover.jpg,98 KB] »Keine Angst vor Käptn Jerid!« ist eine fantastische Zeitreise dorthin, wo die rauen Gesellen die Seefahrt gefährlich machten. Autorin Katharina Offermanns hat eine spannende Piraten-Geschichte für Kinder und Jugendliche geschrieben. Das Spezielle: Die Piraten sprechen plattdeutsch! 136 Sätze Platt in der sonst hochdeutschen Geschichte – es gilt also »Keine Angst vor Opas Sprache«. Die Autorin, im Hauptberuf Lehrerin in Schleswig-Holstein, hat für Kolleginnen und Kollegen auch eine Anregung parat, das Buch im HSU und im Deutsch-Unterricht einzusetzen (Info im Buch).

 

Geschichten ut uns Dörp [9783944459370.jpg,135 KB]Inge Hellwege, die seit 80 Jahren die gleiche Adresse im alten Dorf Garstedt (heute ein Stadtteil Norderstedts) hat, ist voller »Geschichten ut uns Dörp«. Die Sammlung bringt "Dit un dat in Hoch un Platt". Um genau zu sein: Links steht die Geschichte auf Hochdeutsch, rechts auf Plattdeutsch. Das hilft beim Auffrischen der Sprache, wie sie hier übern Gartenzaun immer noch gern gesprochen wird. – Inzwischen folgten zwei weitere Bücher: »Garstedter Geschichten in Hoch & Platt« und »Nachbarschafts-Geschichten in Hoch & Platt«.

 

Des Sängers Fluch [9783944459134-4x6cm600dpi.jpg,92 KB]

»Des Sängers Fluch« ist für jene, denen das Plattdeutsche etwas flüssiger über die Lippen geht. Spaßige Parodien klassischer Balladen – darüber lachte man schon 1920. Wir haben das Buch auf dem Boden entdeckt und neu aufgelegt. Ein kleines, feines Hardcover-Buch mit Leseband – gut zu verschenken an Leute, die daraus auch mal vortragen mögen. Viel Spaß damit! – Dor stünn in olen Tieden een Sloss, dat leet sick sehn...

Bist du bereit zu sterben?

Lomi Lomi Hawaii [9783944459165.jpg,2,42 MB]Was würden Sie antworten, wenn ein Masseur Sie danach fragt? Die hawaiianischen Lomi-Master erfragen auf diese Art die Bereitschaft ihrer Klienten, ihre Lebenseinstellung zu verändern, zu »sterben«, um ein neues Leben zu beginnen. Die Lomi Lomi Hawaii Massage ist nicht von ungefähr so beliebt. Sie ist weit mehr als das Auflockern der Muskeln. Es steckt eine Philosophie dahinter, die Körper und Geist durchströmt. Sie ein Teil der Hawaii-Kultur und des ganzheitlichen Denkens. Von dort hat Frank Wieczorek-Köser sein Wissen und seine innere Begeisterung. In seinem Buch gibt er Einblicke in die Philosophie und erklärt die Technik. Ein Fachbuch für Masseure – ein Wissensbuch für jene, die das Original verstehen und genießen wollen.


Wenn ich diesen See seh, brauch ich kein Meer mehr...

WittenseeHübsches Wortspiel – und irgendwie passt es: Es geht um Stille. Wittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für Xenia, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In der Stille der Natur lässt sie ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so zu "funktionieren", wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf der jungen Frau einfühlsam in wechselnden Perspektiven. – Eine tiefgreifende Rezension von Maren Schönfeld: Bitte anklicken!

Neue Erinnerungen
Unser Erinnerungs-Klassiker »Dennoch haben wir gelacht« hat seine Fortsetzung bekommen. Die Zeitzeugen in der Norderstedter Erinnerungswerkstatt haben eine neue Sammlung zusammengestellt. So schafften wir es, aus der Trümmerzeit nach dem Krieg ins »Wirtschaftswunder« zu kommen. Das waren Zeiten! »Schwarzbrot mit Zucker« ist nicht nur ein Lesebuch – es stößt bei manchem »Oldie« eine Tür auf, weckt die eigenen Erinnerungen. Weißt du noch…?

Sind Sie drin?  04.01.2019

Es ging ja darum, gut reinzukommen ins neue Jahr! Haben Sie es geschafft mit all den guten Wünschen? Haben Sie schon ärgerlich ein Blatt Papier zerknüllt, nur weil Sie die Zahl 2018 draufgeschrieben haben? 2019 haben wir – 100 mal aufschreiben 2019, 2019 2019 ... Keine Sorge, wird schon klappen. Auch wenn wir streckenweise den "gefühlten Samstag" hatten. Von Weihnachten bis jetzt. Was haben Sie denn so gemacht in dieser Zeit? Aufgeräumt – sagen die meisten. Hab ich auch gemacht. "Wo denn", fragt Christel. "Im Computer", habe ich wahrheitsgetreu gesagt. "Ich seh nichts", hat sie wahrheitsgetreu geantwortet. Morgen geht's an den Schreibtisch, dann sieht sie's, dann bin ich richtig drin in 2019. Und Sie so?

Günther Döscher

Vor 170 Jahren...

Cover... segelte man noch mit dem Wind über den »großen Teich«. Eduard Crüsemann gründete 1848 in Bremen seine Reederei und Handels-Compagnie. Man könnte es heute das »Trainingslager des Seehandels« nennen. Denn zehn Jahre später war Crüsemann der visionäre Gründer des Norddeutschen Lloyd, die Keimzelle der heutigen HAPAG-LLOYD AG. Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Postkutschen und Segelschiffe durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt wurden. Auswanderer suchten ihr Glück an fernen Ufern. Das Buch beschreibt zwei Jahrzehnte des Aufbruchs in eine neue technisierte Welt. Der Handel über die Meere begann. Machen Sie eine Zeitreise ... >LESEPROBE
Klaus J. Heyl
ist an der Costa Blanca zu Hause. Die deutschsprachige Zeitung »Costa Blanca Nachrichten« hat ihn anlässlich seiner Lesungen interviewt > BERICHT

Insel-Literatur

Reimer Boy Eilers wuchs auf Helgoland heran. Die zerbombte Insel war seine Kindheits-Welt. Forscherdrang in den Katakomben. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas aus der Geschichte erfahren… In seinem Buch »Goethe, Glück und Helgoland« wird deutlich, wie und durch was die Insel ihn formte. Blättern Sie mal in die umfangreiche LESEPROBEund wenn Sie Lust bekommen: Wer im Herbst auf Helgoland tief durchatmet, macht sich für den Winter fit.

Lieblingsmensch

Cover Prinz Arschloch

wird Arschlochmensch – kann passieren – manchmal auch umgekehrt. Als Namika ihren Hit mit Carolin Kebekus auf »Pussy Terror« in der rückwärtigen Fassung sang, hab ich zuerst »Arschloch Prinz« verstanden. Dachte: Haben die Katja Oelmanns Roman vertont? Naja, Verleger-Halluzinationen. Aber: Hört sich gut an auf YouTube – und im Übrigen: Liest sich auch gut. > PRESSELESEPROBE


Buch-Info im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) + lokale Händler:
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ABC-Spiel
Spielend lesen lernen ...
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Mehr darüber in unserem SHOP

22 Autorinnen haben Geschichten... und so das Schreiben
Zwei Schreibgruppen treffen sich, um sich im Schreiben zu üben. Vorgegebene Themen sind der Start in die Erinnerungen oder in die eigene Phantasiewelt. Dann wird am Text gefeilt. Es ist in erster Linie ein Schreiben für sich selbst. Doch wenn man es erzählen kann, hören auch andere gerne zu – oder lesen es ... Hier ist eine bunte Auswahl, die auch Anregung ist. Adelheid Liepelt, zertifiziert für Poesie- und Bibliotherapie, gibt dazu einen Einblick in das kreative Schreiben und deren Wirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit. > Ins Buch geblättert

Prost auf 2019

TineWittler

Winter ist Bar-Saison. Tine Wittler – in ihrer Bar »Parallelwe.lt« gern mal selbst hinterm Tresen – mag diese Zeit. Der Sonne hatte sie einst den Namen »Gelbe Sau« verpasst, weil sie die Kunden aus der Bar lockte. Tine Wittler hat die Bar-Typen studiert, liebevoll bedichtet, mit Cocktail-Rezepten umrankt und in ein Buch gepackt. Marlies Schaper hat es schwungvoll illustriert. Mit »Tresenlyrik schlückchenweise« ist die »Lokalrunde« treffend erklärt – die richtige Lektüre für Leute, die nach einem Schnäpschen zum Philosophieren neigen … LESEPROBE

Hundeschlitten in Alaska

Winter-Grüße
Es ist nicht immer Rudolf, der den Schlitten zieht. In Alaska ist (noch?) richtig Winter – aus unserer Sicht immer. Wie es sich damit lebt, kann Wolf-Ulrich Cropp packend erzählen. Wer neugierig auf die Welt jenseits unserer westlichen Zivilisation ist, kann durch dieses Buch hineintauchen. – Mancher Lese-Abenteurer hatte es auf dem Weihnachts-Wunschzettel – wir wünschen eine spannende »Leser-Reise«. Wer mitlesen möchte, kommt mit einem Klick ins Bild unseren Online-Shop. Und hier ist eine LESEPROBE

Eberswalde ade!

Ich hau ab! Titel»Ulli, was soll bloß aus dir werden?« Die Antwort der jungen DDR führt zur Landwirtschaft. Ulli aber will zur See, raus in die weite Welt – und nicht der Ausmister im LPG-Schweinestall sein. Junge, das war selbst ohne Mauer nicht einfach. Die Hamburger Heuerstelle war die nächste Hürde. Ein Knüppelschlag aufs Auge verursachte Sehschwäche – nicht seetüchtig. Es sei denn unter Deck – in der Kombüse. Deshalb schwindelte er Kochfähigkeiten und wurde Kochjunge auf Kümo und Fischkuttern. Und wenn's nicht schmeckte, gab es kein Pardon. Harte Zeiten in den 50/60er Jahren. Heute kann Ulli drüber lachen – und so liest es sich denn auch ganz locker, wenn er aus dieser Zeit erzählt. – > LESEPROBE

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen.

 

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