»Die Hexen müssen brennen!« Im Sommer 1644 kommt Hexenkommissar Petrus Witte nach Kiel, um das Land von Hexen zu befreien. Kiel ist ausgelaugt vom Krieg gegen Schweden. Kaiserliche Truppen sollen helfen. Doch die hinterließen schon auf ihrem Weg einen Streifen zerstörter Dörfer. Es ist der 30-jährige Krieg im 26. Jahr. Wer ist Freund, wer ist Feind? Frieden gibt es erst, wenn die Hexen verbrannt sind. Die Magd Maiken Harder hat sich dem Drängen eines grobschlächtigen Bauern verweigert. Er rächt sich, erklärt sie zur Hexe. Es kommt zum Prozess ...

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Fußball im Knast? Ja, zur Resozialisierung. 1980 ein Ehrenamts-Job im humanen Strafvollzug. Als Dipl. Sozialpädagoge und Fußballtrainer mit B-Lizenz hatte Gerhard Mewes beste Voraussetzungen. 37 Jahre lang hat er es gemacht. Als »einer von draußen« wurde er Vertrauter von Mördern und Gewalttätern. Sein Gerätewart war ein Doppelmörder. Vor und nach dem Training erzählte er aus seinem gescheiterten Leben: Schäfer in der DDR, Flucht in den Westen, gejagt von der Stasi, durch Justizgerangel frei – und wieder drin in der JVA Hamburg … immer noch.
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CoverEin Visionär der Seefahrt – 1848 gründet Eduard Crüsemann in Bremen seine Reederei & Handels-Compagnie. Zehn Jahre später ist er Gründungsdirektor des Norddeutschen Lloyd – aus heutiger Sicht eine Wurzel der HAPAG-LLOYD AG. Crüsemanns Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts: Postkutschen und Segelschiffe werden durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt. Auswanderer suchen ihr Glück an fernen Ufern. Aufbruchs in eine technisierte Welt. Kontinente verbinden sich über die Meere. Und auch die Geburtsstunde der Kreuzfahrten.
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SchalttagskindWas wäre wenn…? Nehmen wir einmal an, ein 4jähriger Junge hätte nachts auf der TITANIC mit seinen Adleraugen den Eisberg entdeckt und laut geschrien: »Mamma! Da vorn ist ein Eisberg!« Und der Dampfer kriegte die Kurve und schippert unsinkbar nach New York. So war es ja vorgesehen. Alles andere war tragischer Zufall. Oliver Driesen hat in seinem Roman »Schalttagskind« nachempfunden, wie sich die Ereignisse der Weltgeschichte verändert hätten, wenn alles nur ein wenig anders gekommen wäre. Der Zufall ist ein mächtiges Schicksals-Werkzeug.
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Titel EinmachEngel VRMord in der Marsch
Familiendrama. Ein Metzger metzelt seine Frau und ihren Geliebten dahin. So nimmt es die Polizei jedenfalls an. Die Schlachtersfrau ist Veganerin … das kann ja nicht gut gehen! Ihr Geliebter ein Tierschützer. Alles klar? – Nikola Anne Mehlhorn hat aus unterschiedlichen Ernährungsvorlieben eine anspruchsvolle Erotik-Moritat verfasst. Ein literarisches Meisterwerk von enormer Dichte. Als Leser muss man nicht Vegetarier sein. Die »Allesfresser« erfahren Artenschutz. Guten Appetit bei unserer LESEPROBE

Die Vespa als Zeitmaschine. Onkel Micha hat immer originelle Ideen. Diesmal nicht: Er lädt Tim zum 17. Geburtstag zu Ferienurlaub auf dem Lande ein. Nix los, kein Netz, alles retro. Die letzten Kilometer fahren sie auf Michas Vespa und erreichen einen Bauernhof, auf dem sich eine Musiker-WG einquartiert hat. Es dauert etwas, bis Tim bemerkt, die stillstehende Zeit ist real – sie sind ins Jahr 1975 gefahren. Andreas Tietjen hat in seinem Roman Erinnerungen mit Fantasie gemixt. Alles drin: Rock-Festival, Kunstschatz, ein ungeklärter Todesfall, das Zeit-Risiko – und eine Lovestory. Und doch spannend!
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Tod in den Uthlanden – Sylt-Krimi mit mystischer Zeitreise»Das ist ein versuchter Mord!« Kommissar Fritz erkennt es sofort. Die Frau im Watt ist ohne Besinnung. Stürmische Nacht, kurz vor der Flut. Hans Clausen ist mit dem Hund raus, der entdeckte sie. Ein Schlag auf den Hinterkopf hat sie ins Koma geschickt. Julia Petersen ist neu auf Sylt. Mit unverhofftem Reichtum wollte sie ihre Kunstleidenschaft ausleben und gründet eine Waisenhaus an der Ostsee. Das Kripo-Team hat viel zu recherchieren; der Kreis der Verdächtigen wächst. – Währenddessen brennt ihr Hirn. Die Vergangenheit der Nordseeküste hat sie eingefangen. Anno 1362, die Marcellusflut. 

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»Passiert… 20.04.2021

… Notiert. Bedacht. Gela…« – das Lachen ist uns im Halse stecken geblieben, obwohl es durchaus herausplatzen dürfte. Denn das war passiert mit Rainer Neumanns Sammlung kleiner Alltagsgeschichten zwischen Alster und dem Rest der Welt: Das Buch »Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht.« ging im Mai 2018 an den Markt, wurde zwischendurch mal nachgedruckt und machte auch Freude in zwei Obdachlosen-Treffpunkten, wohin der Autor sein Honorar sozialfreundlich weiterreicht. Als Reisebürokaufmann kann Rainer Neumann mitfühlen, dass in Corona-Zeiten das Geld in den Suppenküchen besonders nötig ist. Lesungen fielen aus, die Auflage ging auf den Rest. Er mühte sich um Zeitungspräsenz, lieferte für den Nachdruck noch vier neue Geschichten. Es lief wieder! Wir bestellten eine Neuauflage in doppelter Menge des Vorjahrsverkaufs. Es reichte nicht. »Noch mal dasPassiert. Notiert. Bedacht. Gelacht. Gleiche!«, bestellten wir – und noch bevor die Bücher eintrafen: »Noch einmal das Gleiche!« Eine eilige Vorauslieferung ist eingetroffen – die Buchhändler können wieder erfolgreich bestellen. Einige haben einen kleinen Vorrat, das reichte vielleicht nur bis gestern. Bitte etwas Geduld – oder schauen Sie mal in den >>KADERA-SHOP
Bleibt gesund! – Günther Döscher 

Beide Bücher plus ExtrasAusgebüxt – Schiffskoch

Es ist schon eine krasse Lebensgeschichte! Raus aus der jungen DDR und zur See. Auf Schlickrutschern, Heringskuttern und Stückgutfrachtern. Immer als Koch. Schließlich Landgang im noblen Regattaverein an der Alster. Und dann als Freizeitkapitän unter Segeln. Sein Bord-Kochbuch mit Geschichten und Gerichten, flotten Sprüchen und ernsthaften Tipps gehört zu unseren meistverkauften Büchern. Wie alles begann ist nicht nur seine Geschichte – das war in der Zeit, als nichts mehr ging und alles möglich war ... Auf den LESEPROBEN finden Sie auch die Videos von Yacht-TV über »Kochen an Bord«. Die Segelsaison beginnt, die Seeluft macht hungrig!.

22 Autorinnen haben GeschichtenSchreiben als Hobby
Zwei Schreibgruppen treffen sich, um sich im Schreiben zu üben. Vorgegebene Themen sind der Start in die Erinnerungen oder in die eigene Phantasiewelt. Dann wird am Text gefeilt. Es ist in erster Linie ein Schreiben für sich selbst. Doch wenn man es erzählen kann, hören auch andere gerne zu – oder lesen es ... Hier ist eine bunte Auswahl, die auch Anregung ist. Adelheid Liepelt, zertifiziert für Poesie- und Bibliotherapie, gibt dazu einen Einblick in das kreative Schreiben und deren Wirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit. > Ins Buch geblättert

3 TitelZeitzeugen berichten
In der Erinnerungswerkstatt Norderstedt treffen sich regelmäßig Senioren, die vergangene Zeiten mit ihrem eigenem Erleben für künftige Generationen lebendig erhalten. Norderstedt ist Treffpunkt, die Geschichten kommen jedoch meist aus ferneren Regionen und fremden Ländern. Kriegszeiten, Flucht, Familienschicksale, aber auch freudige Zufälle und mitmenschliche Begegnungen sind die Themen, aus denen die wahren Geschichten entstehen. Anlässlich der Jubiläumsjahres »50 Jahre Norderstedt« berichten die Erinnerungs-Autoren unter dem Motto »Vertell mal wat« über ihre »Werkstatt«-Arbeit, aus der bisher drei Bücher im Kadera-Verlag erschienen (Leseproben mit Klick ins Bild). Gern nimmt die offene Gruppe weitere Mitglieder auf. Die Termine, jeweils um 15:00 Uhr: Donnerstag 07.05.2020 in der Garstedter Bücherei am Herold-Center; Donnerstag 29.10.2020 im Kirchencafé Falkenberg; Sonntag 15.11.2020 im Gasthof Stubbe in Glashütte.

ABC-Spiel
Home-Schooling ab 5
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Blättern Sie doch einmal in unsere neue > LESEPROBE

Das war der 1. Fall

Der Tote im Yachthafen [9783944459264.jpg,104 KB]Sommer an der Ostsee. Für Autorin Frauke Mohr ist das Grömitz-Zeit. Dort auf dem Campingplatz entstand »Der Tote im Yachthafen«, während ihre Jungs Sandburgen bauten. Um einen Prachtbau im Naturschutzbereich geht es im Krimi. Irgendwie hat das Geld das Sagen – und schließlich noch eine Prise Gift. Bei jungen Lesern punktet Tim Bronkaus erster Fall der imaginären Neustädter Krimi im E-Book-Download – aber fragt ruhig mal im Buchhandel – oder hört zu, wenn Frauke Mohr daraus am Grömitzer Strand liest. Ganz nah am Original-Tatort.  -> LESEPROBE

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen. >LESEPROBE

Liebe höret nimmer auf »Die Liebe höret nimmer auf!« So singt es Apostel Paulus im Hohen Lied der Liebe. Und wer die Bibel gerade nicht zur Hand hat, kann auch zu einem anderen Buch greifen, um von Liebessehnsucht und Herzklopfen im Herbst des Lebens zu lesen. Peter Jäger, inzwischen selbst in der Oberliga der Senioren und durchaus erfahren in Herz und Schmerz dieses pulsierenden Lebenselixiers, hat es in seine literarische Welt genommen und lässt die Protagonisten laufen, wie das Leben spielt. Der Frühling weckt die Lebensgeister – oder muss es »Liebesgeister« heißen? – Lilo verliebt sich in den »Puppenspieler« – trotz 18 Jahren Altersunterschied. Das schafft Konflikte und Unverständnis bei den Kolleginnen. – Auf die »Herzklopfen« im »Herbst des Lebens« bezog sich eine fröhliche Seniorin, die Autor Peter Jäger mit glücklichen Augen gestand: »Ich hab' es wie in Ihrem Buch gemacht!« Für die Liebe ist es nie zu spät. »Kann denn Liebe Sünde sein?«, sang Zarah Leander einst, und es stimmt immer noch. – Damit sind wir wieder bei Paulus ... 
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Shutdown für den Starclub – das war Silvester 1969/70 auf St. Pauli und ganz anders als der Corona-Lockdown von 2020. Ingrid Weißmann war damals Polizistin, stationiert in der Davidwache auf Hamburgs sündiger Meile. Inspiriert von ihrem polizeilichen Leben und dem Wandel des Vergnügungsviertels zum Centrum für Sex, Drogen und der damit verbundenen Kriminalität, schrieb sie einen Milieu-Krimi über die Zeit vor 50 Jahren. Anlass dazu: Während auf St. Pauli ein Stern erlosch, ging im Norden Hamburgs ein neuer auf – Norderstedt, wo sie zu Hause ist. 
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Johann Sebastian Bach in Lübeck – im Jahr 1705 – und ein Lübecker Bürger von heute ist dabei. Er hat ein altes Haus geerbt, das förmlich an einem Rest der Stadtmauer klebt, kaltes leeres Gemäuer. In einem Zimmer aber steht ein seltsames Klavier. Ein Klavierbauer taucht auf und erklärt ihm den Zauber: Spielt man eine Melodie darauf, nimmt es den Pianisten mit in die Zeit, in der das Stück komponiert wurde. Ein Notenblatt liegt bereit: J.S. Bachs Capricio über die Abreise eines sehr beliebten Bruders. Dieter Bührig inszeniert eine Zeitreise in das historische Lübeck.
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Unser Fels in der Brandung – Helgoland war britisch, als Hoffmann von Fallersleben dort am 26. August 1841 »Dass Lied der Deutschen« schrieb, der Text unserer Hymne. Reimer Boy Eilers verbrachte seine Kindheit auf der Nordsee-Insel. Sie formte seinen Charakter und seine Sehnsucht nach Weite, die immer wieder zurückführt zur überschaubaren Gemeinschaft in Wind und Wellen. In rund 30 Geschichten erzählt er von Menschen und Brauchtum auf der Insel und ihrem Missbrauch zu militärischen Zwecken und letztlich als unzerstörbares Bombardementsziel.
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Luisa Natiwi brachte mir ein Souvenir aus ihrer Heimat Uganda mit: Einen Riesen, wie man Geldscheine mit der Zahl 1000 auch in Uganda nennt. Ein ganzes Bündel davon hatte sie in der Tasche. Sie kommt ja immer mal wieder nach Karamoja, wo sie als Nomadenkind geboren wurde und Missionare sie gesund pflegten, als sie am Biss einer Hyäne zugrunde zu gehen drohte. Sie wurde die erste Lehrerin der Karamojong und fast auch eine der Frauen von Idi Amin. Auch dem konnte sie entkommen. Ihr abenteuerliches Leben beschreibt sie im Buch »Rote Erde – weißes Gras«. –> LESEPROBE Inzwischen unterstützt sie ein Schulprojekt ihrer Heimat, wirbt um engagierte Helfer und um Beteiligung durch die UNESCO. Der 1000-Schilling-Schein hat nämlich im Euro-Land nicht mehr Wert als kupfernes Klimpergeld. Immerhin bekommt man dafür eine Banane oder ein Fladenbrot.

Das bucht man nicht im Reisebüro. – Es sind die Winkel unserer Erde, in denen nur die Natur das Sagen hat, von denen einen ganz besondere Faszination ausgeht. Das Eis der Pole, die scheinbare Unendlichkeit der Wüste oder des Meeres – und trotzdem Lebensräume abseits der Zivilisation. Das ist es, was Wolf-Ulrich Cropp anzieht, er ist ein Reisender aus Neugier, besser gesagt ein Abenteurer. Er hat sich diese Leidenschaft zur Profession gemacht und präsentiert uns seine Berichte – auch um zu erinnern, dass die Welt mehr ist als Stadt-Land-Fluss. – 15 Reiseabenteuer, mit Farbfotos.
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